Feuerwehr
Marburg - Bauerbach

Ihre Freiwillige Feuerwehr Marburg-Bauerbach

Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr! 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr im Einsatz, für die Sicherheit in und um Bauerbach!

Erster Seminartag der Feuerwehr Bauerbach

 Am Samstag, den 07. April 2018 von 09:00 - 18:00 Uhr fand zum ersten Mal ein Seminartag bei der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Bauerbach statt. Die Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 schreibt vor, dass jeder Kamerad Pflichtstunden im Jahr an Ausbildung zu leisten hat. Da durch Schichtarbeit und anderer Verpflichtungen nicht jeder Kamerad diese Pflichtstunden über die zweistündigen Dienstabende am Montagabend schafft, haben wir erstmalig an einem Samstag einen 8 Stunden umfassenden Seminartag veranstaltet.

 

FrühstückLos ging es um 09:00 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück. Die Kaffeemaschine stand nicht still und bei Hack-Brötchen sind wir locker in den Tag gestartet. Das erste theoretische Thema war FwDV 3 - Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 - Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Damit deckt die FwDV 3 alles ab, was an Einsatzmöglichkeiten auf uns zukommen kann. Es ist somit ein sehr wichtiges Thema, weshalb wir uns hierfür viel Zeit nahmen.

Weiter ging es im Seminarraum mit FwDV 10 - Tragbare Leitern. Auch hierfür nahmen wir uns viel Zeit, da das Leitern überaus wichtig ist. In einer angeregten Diskussion klärten wir Fragestellungen zum Anleitern, den Kommandos und anderen Sachverhalten zum Thema Leiter. Vor allem die Rettungshöhen sind wichtig zu wissen.

Vor der Mittagspause um 12:00 Uhr wurde der Schaumangriff, und was dabei wichtig zu beachten ist, durchgesprochen.

Gemeinsames GrillenBei bestem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen haben wir das Mittagessen auf dem Grill im Hof zubereitet und in kameradschaftlicher Runde gemeinsam gegessen. Die MannschaftAuch für ein tolles Gruppenfoto war noch Zeit.

Ab 13 Uhr ging es dann draußen mit der praktischen Ausbildung weiter. Die am Vormittag durchgesprochene Theorie wurde nun in die Praxis umgesetzt. Hierbei werden die Handgriffe geübt und verinnerlicht, was im Einsatzfall mehr Sicherheit im Umgang mit der Technik und den Ausrüstungsgegenständen bedeutet.

Um die Ausbildung spannender zu gestalten, wurde die Mannschaft in zwei Gruppen geteilt und eine Übung auf Zeit gegeneinander durchgeführt. Die Gruppe 1 unter der Leitung von Wehrführer Marc-Phillip Preis legte vor und schaffte das Szenario in guten 2:50 Minuten. Obwohl in dieser Gruppe die gut ausgebildete, gerade aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergetretene, Antonia mitwirkte, reichte die Zeit nicht aus, um die Gruppe 2 unter der Leitung von stellv. Wehrführer Andreas Mallée zu schlagen. Gruppe 2 schaffte selbes Szenario in 2:31 Minuten.

Beide Gruppen haben gut zusammen und fachlich sehr gut gearbeitet - was immer Wichtiger als Schnelligkeit ist. Hier im Wettkampf jedoch zählt die Zeit natürlich - und Gruppe 2 war schneller.

Im Anschluss an die sehr lustige Ausbildungseinheit gab es eine Kaffee und Kuchen Pause. Wiedermal hatte die Kaffeemaschine viel zu tun und der selbstgemachte Kuchen fand reichlich Abnehmer. Die Pause kam genau zur richtigen Zeit, um einmal auszuruhen und um für die nächste Ausbildungseinheit wieder Kraft zu tanken.

SelbstrettenUm 16:00 Uhr verließen wir das Feuerwehrgerätehaus und brachen auf zum Parkhaus an der Universität Fachbereich Biologie auf den Lahnbergen. Dort stand die Ausbildung an der Leiter und Selbstretten an.

Leiter als BrückeMit der Leiter wurden alle möglichen verschiedenen Maßnahmen zum In-Stellung-Bringen ausprobiert. Neben dem klassischen Anstellen wurde die Leiter in einen Schacht hinunter gestellt und als "Brücke" über eine breite Spalte benutzt. Alles natürlich mit entsprechender Sicherung der Kameraden. Außerdem rettete sich jeder Kamerad einmal selbst, in dem sich Jeder vom Parkdeck ableinte. Auch hierbei war Jeder zusätzlich gesichert.

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Themen ging es um kurz nach 18:00 Uhr zurück zum Feuerwehrgerätehaus, um den Seminartag zu beenden.

KameradschaftspflegeBei gemeinsamen Abendessen ließ man den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Allen Beteiligten hat der Tag sehr gut gefallen, sowohl der Feuerwehr-Anteil als auch die Kameradschaftspflege in den Pausen und im Anschluss an den Dienst. Das alles macht Feuerwehr aus und bringt immer wieder sehr viel Spaß. Eine Wiederholung eines solchen Seminartages ist auf jeden Fall vorgesehen.

Eine besondere Freude war die Teilnahme unserer erst am Vorabend zur Einsatzabteilung übergetretenen Kameradin Antonia. (Lesen Sie hier den Artikel dazu)

Vielen Dank an alle Teilnehmer, die den Tag so schön und unvergesslich gemacht haben!

 

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